Schoko-Biskuit, Nutella-Creme als Füllung, außen Buttercreme, darüber ein dunkler Schokoladen-Drip und obendrauf frische Beeren und Schokolade.
Sie sieht nach Konditorei aus. Trotzdem besteht sie aus einzelnen Schritten, die für sich genommen nicht schwer sind. Deshalb zeige ich dir jeden Schritt einzeln.
Beim Drip verrate ich dir außerdem die Temperatur, an der wirklich alles hängt.
| Form |
26er Springform und 26er Tortenring |
| Backtemperatur |
170 Grad Umluft |
| Backzeit Biskuit |
ca. 35 Minuten |
| Ergibt |
eine Torte mit drei Böden und zwei Cremeschichten |
| Zeitaufwand |
verteilt auf drei Tage |
| Gerät |
Küchenmaschine, Handrührgerät, Spritzbeutel, Winkelpalette |
Der Zeitplan
Die Torte wird über drei Tage gebaut. Das klingt zunächst nach viel. Allerdings steht an jedem Tag nur ein überschaubarer Block an.
| Wann |
Was |
| Tag 1 |
Schoko-Biskuit backen, Schokopudding kochen |
| Tag 2 vormittags |
Nutella-Creme fertig machen, Torte füllen, in den Kühlschrank |
| Tag 2 abends |
Tortenring abnehmen, einstreichen, Drip, dekorieren |
| Tag 3 |
Torte essen |
Die Milchmädchen-Buttercreme kannst du am Tag 2 vormittags in der Maschine laufen lassen oder erst abends ansetzen, das ist egal.
Für den Drip nimm dir einen eigenen ruhigen Moment. Dazu gleich mehr.
Zutaten
Schoko-Biskuit:
| Zutat |
Menge |
| Eier |
6 |
| Zucker |
300 g |
| Mehl |
280 g |
| Backkakao |
50 g |
| Wasser |
7 bis 8 EL |
| Backpulver |
1 TL |
Nutella-Schokocreme:
| Zutat |
Menge |
| Schokopuddingpulver |
1 Päckchen |
| Milch |
500 ml |
| Zucker |
50 g |
| Sahne |
400 g (2 Becher à 200 g) |
| Vanillezucker |
2 Päckchen |
| Backkakao |
4 EL |
| Nutella |
2 bis 3 EL |
| Gelatine |
6 Blatt |
Buttercreme zum Einstreichen:
| Zutat |
Menge |
| Mild gesäuerte Butter |
3 Päckchen à 250 g |
| Gesüßte Kondensmilch |
2 Dosen à 370 g |
| Lila Lebensmittelfarbe |
ein winziger Tropfen |
Diese Menge reicht für etwa zwei Torten. Kleiner setze ich sie nicht an, weil die Maschine sie sonst nicht richtig durchschlägt.
Schoko-Drip:
| Zutat |
Menge |
| Zartbitter-Kuvertüre |
100 g |
| Sahne |
100 ml |
Für die Deko
Beeren nach Saison, Schokolade nach Geschmack. Auf meiner Torte liegen Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stücke von Kinderschokolade und Kinder Bueno und ein paar goldene Streusel aus vergoldetem Marzipan.
Zubereitung
Tag 1: Biskuit und Pudding
1. Schoko-Biskuit backen.
Trenn die 6 Eier sauber. Schlag das Eiweiß steif, gib den Zucker dazu, dann die Eigelbe und das Wasser. Beim Schoko-Biskuit nehme ich ein bis zwei Löffel Wasser mehr als sonst, also 7 bis 8 EL. Mehl, Kakao und Backpulver mischt du und hebst sie zusammen unter.
2. In die leere Form füllen.
Die 26er Springform bleibt komplett leer. Kein Fett, keine Butter, keine Margarine, kein Backpapier, weder am Boden noch am Rand. Der Biskuit braucht die Wand zum Hochklettern.
3. Bei 170 Grad Umluft backen.
Bei 6 Eiern sind es etwa 35 Minuten. Entscheidend ist die Stäbchenprobe, nicht die Uhr.
4. In der Form auskühlen lassen.
Der Biskuit bleibt in der Form, bis er vollständig kalt ist. Anschließend fährst du mit einem Plastikmesser am Rand entlang, um ihn zu lösen.
5. Schokopudding kochen.
Koch den Schokopudding nach Packungsanweisung mit 500 ml Milch und 50 g Zucker. Danach deckst du ihn direkt mit Frischhaltefolie ab,
damit sich keine Haut bildet.
Mehr Zucker braucht der Pudding nicht. Die Creme wird durch das Nutella und den Vanillezucker in der Sahne ohnehin süß genug.
Tag 2 vormittags: Creme und Füllen
6. Schokosahne aufschlagen.
Schlag die 400 g Sahne mit den 2 Päckchen Vanillezucker und den 4 EL Backkakao auf.
7. Gelatine vorbereiten.
Die 6 Blatt Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen und danach auflösen.
8. Pudding mit Nutella verrühren.
Rühr den ausgekühlten Pudding mit dem Handrührgerät kurz durch und gib 2 bis 3 EL Nutella dazu.
9. Gelatine einrühren.
Stell das Gerät auf die niedrigste Stufe und rühr die heiße Gelatine langsam ein.
10. Schokosahne unterheben.
Die Schokosahne kommt vorsichtig unter die Puddingmasse. Nicht rühren, sondern heben.
11. Böden durchschneiden.
Schneid den Biskuit zweimal durch, sodass du drei Böden hast.
12. Die Böden richtig herum stapeln.
Jetzt kommt der Kniff, der bei einem Drip Cake den größten Unterschied macht: Der oberste Boden aus der Form, also der mit der leicht unebenen Oberfläche, wandert nach ganz unten auf die Tortenplatte. Der unterste Boden ist der geradeste, und der kommt als Deckel nach oben. Dadurch hat deine Torte oben eine saubere, gerade Kante. Du kannst sie sauberer einstreichen, und der Drip läuft später gerade herunter statt in Wellen.
13. Füllen.
Setz den Tortenring um den untersten Boden. Darauf kommt eine Schicht Nutella-Creme, dann der zweite Boden, dann die zweite Schicht Creme, dann der Deckel. Bei so niedrigen Torten mache ich in der Regel keinen Isolationsring aus Buttercreme an den Rand, wie ich es bei anderen Torten mache. Es wird dadurch etwas schöner und gerader, ist aber nicht zwingend nötig.
Wenn du magst, kannst du auf die Creme noch fein gehackte Kinderschokolade oder Kinder Bueno streuen. Frisches Obst geht auch, Bananenscheiben passen richtig gut dazu.

14. In den Kühlschrank.
Die gefüllte Torte bleibt im Tortenring und kommt bis zum Abend in den Kühlschrank.
Tag 2 abends: Einstreichen, Drip, Deko
15. Milchmädchen-Buttercreme aufschlagen.
Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Schlag sie 20 Minuten in der Küchenmaschine auf und zieh sie zwischendurch immer wieder vom Rand ab. Dann gibst du die Kondensmilch nach und nach dazu. Anschließend läuft die Maschine noch einmal 20 Minuten auf niedriger Stufe. Ein winziger Tropfen lila Lebensmittelfarbe nimmt den Gelbstich aus der Creme.
16. Ring abnehmen und einstreichen.
Nimm den Tortenring ab und streich die Torte außen mit der Buttercreme ein. Ich trage sie bewusst relativ dünn auf, weil mir das geschmacklich besser gefällt.
17. Kurz kühlen.
Die eingestrichene Torte kommt noch einmal für ein paar Minuten in den Kühlschrank. Der Drip braucht eine kalte Oberfläche.
So gelingt der Schokoladen-Drip
18. Drip kochen.
Hack die 100 g Kuvertüre klein. Erhitz die 100 ml Sahne in einem kleinen Topf, bis sie kocht, nimm den Topf vom Herd und gib die Schokolade hinein. Rühr ein paar Minuten, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
19. Auf 30 bis 32 Grad abkühlen lassen.
Das ist der Punkt, an dem der ganze Drip hängt. Zu kalt bedeutet, die Tropfen laufen kaum herunter und bleiben oben am Rand kleben. Zu heiß bedeutet, sie laufen komplett durch bis auf die Tortenplatte. Nimm dir dafür wirklich einen ruhigen Moment und mach nichts anderes nebenbei.
20. Tropfen setzen.
Füll die Masse in einen Spritzbeutel und schneid ein kleines Loch hinein. Setz nun Tropfen für Tropfen am oberen Rand an und lass sie herunterlaufen. Nicht alles auf einmal, sondern einen nach dem anderen.

21. Oberfläche verstreichen.
Den Rest der Schokolade gibst du in die Mitte der Torte und verstreichst ihn nach außen, am besten mit einer Winkelpalette.
22. Dekorieren.
Erst jetzt kommt die Deko. Oben auf den Drip legst du Beeren und Schokoladenstücke, danach verteilst du die Beeren unten am Rand der Tortenplatte.
23. Zurück in den Kühlschrank.
Die fertige Torte wird über Nacht kalt gestellt. Etwa eine halbe Stunde vor dem Anschneiden holst du sie heraus.
Die Beeren richtig vorbereiten
Erdbeeren und Heidelbeeren wasche ich immer.
Himbeeren wasche ich nie.
Sie ziehen das Wasser sofort in sich hinein und sehen danach matschig aus, als wären sie schon alt oder angeschimmelt. Auf einer Torte fällt das sofort auf.
Alle gewaschenen Beeren tupfst du gut trocken, bevor sie auf die Schokolade kommen. Nasse Beeren rutschen und lassen den Drip fleckig aussehen.
Die Deko ist deine freie Entscheidung
Auf dem Foto siehst du meine Version. Du musst sie nicht nachbauen.
Ich nehme meistens das, was ich gerade zu Hause habe oder was im Angebot war, und vor allem das, was meine Kinder gerne essen.
Bei einer Torte mit Nutella-Creme passen die hellen Kinderprodukte besonders gut, weil sie das viele Braun aufbrechen. Sonst wirkt die Torte schnell sehr dunkel.
Bei den Beeren gehe ich nach Saison. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, im Herbst auch mal Physalis.
Die goldenen Streusel auf meinem Bild sind vergoldetes Marzipan, das ich irgendwann einmal online bestellt habe. Du kannst genauso gut bunte Streusel nehmen oder sie einfach weglassen. Sie sind reine Dekoration und haben mit dem Gelingen nichts zu tun.
Häufige Fragen
Warum bleibt die Springform beim Biskuit komplett leer?
Der Teig braucht die Wand, um daran hochzuklettern. Mit Fett oder Backpapier rutscht er ab und geht nicht so hoch auf.
Kann ich einen normalen hellen Biskuit nehmen?
Ja. Dann lässt du den Kakao weg, nimmst wieder die vollen 300 g Mehl und ein bis zwei Löffel Wasser weniger.
Wie dunkel soll der Boden werden?
Mit 50 g Kakao bekommst du einen deutlich schokoladigen Boden. Ich gehe je nach Lust auch auf 60 g. Mit 50 g machst du nichts falsch.
Mein Drip ist bis auf die Tortenplatte durchgelaufen. Was war los?
Dann war die Masse zu warm. Lass sie beim nächsten Mal weiter abkühlen und probier einen einzelnen Tropfen an einer unauffälligen Stelle aus, bevor du rundherum gehst.
Meine Tropfen bleiben oben kleben und laufen nicht.
Dann war die Masse zu kalt. Stell sie kurz zurück ins warme Wasserbad und rühr sie durch.
Wird die Buttercreme im Kühlschrank nicht steinhart?
Meistens nicht, weil sie sehr dünn aufgetragen wird. Eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur reicht völlig, dann lässt sich die Torte gut schneiden.
Kann ich die Torte auch an einem Tag machen?
Der Biskuit und der Pudding müssen vollständig auskühlen, und die gefüllte Torte braucht Zeit im Ring. Das sind die beiden Stellen, an denen du nicht sparen solltest.
Was mache ich mit der übrigen Buttercreme?
Einfrieren. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur hinstellen und vor dem Einstreichen noch einmal aufschlagen.
Fazit
Ein Drip Cake sieht nach viel Können aus, besteht aber aus einer Handvoll ruhiger Schritte, die auf drei Tage verteilt sind.
Der Boden ist ein Biskuit mit Kakao. Die Füllung ist ein Pudding mit Sahne und Nutella. Der Drip ist Sahne mit Schokolade.
Die zwei Dinge, die den Unterschied machen, sind der gerade Boden ganz oben und die Temperatur des Drips.
Wenn du diese beiden Punkte beachtest, sieht deine erste Torte schon aus wie aus der Konditorei.
Über mich
Ich bin Lena, 35, verheiratet, Mama von zwei Jungs und arbeite als Süßwarentechnikerin in einer Confiserie.
Gebacken habe ich schon als Kind, erst mit meiner Mama, später ganz allein. Einen Kurs habe ich nie gemacht – ich habe mir alles selbst beigebracht und jedes Rezept so lange verändert, bis es wirklich verlässlich gelingt.
Genau diese Rezepte teile ich hier, damit dir deine erste Torte auf Anhieb gelingt.
Für den Schoko-Biskuit
- 6 Eier
- 300 g Zucker
- 280 g Mehl
- 50 g Backkakao
- 7-8 EL Wasser
- 1 TL Backpulver
Für die Nutella-Schokocreme
- 1 Päckchen Schokopuddingpulver
- 500 ml Milch
- 50 g Zucker
- 400 g Sahne
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 4 EL Backkakao
- 2-3 EL Nutella
- 6 Blatt Gelatine
Für die Buttercreme zum Einstreichen
- 3 Packungen à 250 g mild gesäuerte Butter
- 2 Dosen à 370 g gesüßte Kondensmilch
- 1 winziger Tropfen lila Lebensmittelfarbe
Für den Schoko-Drip
- 100 g Zartbitter-Kuvertüre
- 100 ml Sahne
Für die Deko
- Beeren nach Saison (z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren) und Schokolade nach Geschmack (z.B. Kinderschokolade, Kinder Bueno, bunte Streusel)
Tag 1: Biskuit und Pudding
Schoko-Biskuit backen. Trenn die 6 Eier sauber. Schlag das Eiweiß steif, gib den Zucker dazu, dann die Eigelbe und das Wasser. Beim Schoko-Biskuit nehme ich ein bis zwei Löffel Wasser mehr als sonst, also 7 bis 8 EL. Mehl, Kakao und Backpulver mischt du und hebst sie zusammen unter.
In die leere Form füllen. Die 26er Springform bleibt komplett leer. Kein Fett, keine Butter, keine Margarine, kein Backpapier, weder am Boden noch am Rand. Der Biskuit braucht die Wand zum Hochklettern.
Bei 170 Grad Umluft backen. Bei 6 Eiern sind es etwa 35 Minuten. Entscheidend ist die Stäbchenprobe, nicht die Uhr.
In der Form auskühlen lassen. Der Biskuit bleibt in der Form, bis er vollständig kalt ist. Dann fährst du mit einem Plastikmesser am Rand entlang, um ihn zu lösen. Kein Metallmesser, das zerkratzt die Beschichtung.
Schokopudding kochen. Koch den Schokopudding nach Packungsanweisung mit 500 ml Milch und 50 g Zucker. Deck ihn direkt mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet, und lass ihn auf Zimmertemperatur auskühlen.
Tag 2 vormittags: Creme und Füllen
Schokosahne aufschlagen. Schlag die 400 g Sahne mit den 2 Päckchen Vanillezucker und den 4 EL Backkakao auf.
Gelatine vorbereiten. Die 6 Blatt Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen und danach auflösen.
Pudding mit Nutella verrühren. Rühr den ausgekühlten Pudding mit dem Handrührgerät kurz durch und gib 2 bis 3 EL Nutella dazu.
Gelatine einrühren. Stell das Gerät auf die niedrigste Stufe und rühr die heiße Gelatine langsam ein.
Schokosahne unterheben. Die Schokosahne kommt vorsichtig unter die Puddingmasse. Nicht rühren, sondern heben.
Böden durchschneiden. Schneid den Biskuit zweimal durch, sodass du drei Böden hast.
Die Böden richtig herum stapeln. Der oberste Boden aus der Form wandert nach ganz unten auf die Tortenplatte. Der unterste Boden ist der geradeste, und der kommt als Deckel nach oben. So bekommt die Torte oben eine saubere, gerade Kante für den Drip.
Füllen. Setz den Tortenring um den untersten Boden. Darauf kommt eine Schicht Nutella-Creme, dann der zweite Boden, dann die zweite Schicht Creme, dann der Deckel. Bei so niedrigen Torten macht Lena in der Regel keinen Isolationsring aus Buttercreme, das ist aber optional.
In den Kühlschrank. Die gefüllte Torte bleibt im Tortenring und kommt bis zum Abend in den Kühlschrank.
Tag 2 abends: Einstreichen, Drip, Deko
Milchmädchen-Buttercreme aufschlagen. Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Schlag sie 20 Minuten in der Küchenmaschine auf und zieh sie zwischendurch immer wieder vom Rand ab. Dann gibst du die Kondensmilch nach und nach dazu. Anschließend läuft die Maschine noch einmal 20 Minuten auf niedriger Stufe. Ein winziger Tropfen lila Lebensmittelfarbe nimmt den Gelbstich aus der Creme.
Ring abnehmen und einstreichen. Nimm den Tortenring ab und streich die Torte außen mit der Buttercreme ein. Lena trägt sie bewusst relativ dünn auf, weil ihr das geschmacklich besser gefällt.
Kurz kühlen. Die eingestrichene Torte kommt noch einmal für ein paar Minuten in den Kühlschrank. Der Drip braucht eine kalte Oberfläche.
Drip kochen. Hack die 100 g Kuvertüre klein. Erhitz die 100 ml Sahne in einem kleinen Topf, bis sie kocht, nimm den Topf vom Herd und gib die Schokolade hinein. Rühr ein paar Minuten, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Auf 30 bis 32 Grad abkühlen lassen. Das ist der Punkt, an dem der ganze Drip hängt. Zu kalt bedeutet, die Tropfen laufen kaum herunter und bleiben oben am Rand kleben. Zu heiß bedeutet, sie laufen komplett durch bis auf die Tortenplatte.
Tropfen setzen. Füll die Masse in einen Spritzbeutel und schneid ein kleines Loch hinein. Setz nun Tropfen für Tropfen am oberen Rand an und lass sie herunterlaufen. Nicht alles auf einmal, sondern einen nach dem anderen.
Oberfläche verstreichen. Den Rest der Schokolade gibst du in die Mitte der Torte und verstreichst ihn nach außen, am besten mit einer Winkelpalette.
Dekorieren. Erst jetzt kommt die Deko. Oben auf den Drip legst du Beeren und Schokoladenstücke, danach verteilst du die Beeren unten am Rand der Tortenplatte.
Zurück in den Kühlschrank. Die fertige Torte kommt über Nacht kalt gestellt. Etwa eine halbe Stunde vor dem Anschneiden holst du sie heraus.